Sicher verhüllt – Fassaden aus Metall

Um die Fassade eines Gebäudes vor der Witterung zu schützen, gibt es viele Möglichkeiten. Eine der extravagantesten ist die Verwendung von Metall. Verschiedene Materialien, Texturen und Zusammenstellungen machen die Fassadenverkleidung vom Blechner zu einem ganz besonderen Hingucker, der auch funktional viele Vorteile mitbringt.

Die Materialwahl – große Auswahl für unterschiedliche Wirkungen

Fassadenverkleidungen aus Metall bestehen zum oft aus Aluminium oder Stahl. Ebenso kommen Blei, Kupfer, Zinn oder Zink in verschiedenen Legierungen zum Einsatz. Die Metallmischungen sind in ihren Werkstoffeigenschaften optimiert, neben den genannten Materialien kommen auch Baubronze und Messing zum Einsatz. Bei allen Fassadenbekleidungen aus Metall spielt der Korrosionsschutz eine wichtige Rolle, durch entsprechende Oberflächenbeschichtungen und konstruktive Schutzmaßnahmen wird hier bereits bei der Planung entsprechend vorgesorgt. Aluminium wird durch das geringe Gewicht und die gute Korrosionsbeständigkeit bereits seit den 1950er Jahren für die Fassadenverkleidung verwendet, auch feuerverzinkter Stahl ist als Bekleidung für vorgehängte hinterlüftete Fassaden aus Metall häufig zu finden. Das Besondere am Baustoff: Er kann durch seine guten Eigenschaften für Unterkonstruktion, Verbindungselemente und Bekleidung eingesetzt werden.

Metallfassaden – Gebäudehülle in vielen Formen

Fassadenbekleidungen aus Metall können in ganz unterschiedlichen Varianten ausgeführt werden. Dies ermöglicht eine große optische Vielfalt, die wiederum den Charakter eines Gebäudes maßgeblich mitprägt. Als Bekleidung werden unter anderem folgende Arten angewendet:

  • Beidseitig aufgekantete Metallbahnen, sogenannte Scharen
  • Trapezprofile
  • Bänder und Tafeln
  • Kassetten und Paneele
  • Sandwichelemente
  • Beschichtungen aus Metall
  • Lochbleche
  • Schindeln

Feuerverzinken – langfristiger Korrosionsschutz für Stahlfassaden

Das Feuerverzinken wird immer dann angewendet, wenn Metall der Witterung ausgesetzt ist und ein guter Korrosionsschutz gefordert ist. Dazu wird der Stahl in ein Zinkschmelzbad eingetaucht. Bei einer Temperatur von etwa 450 Grad entstehen Schichten mit einer Dicke von 20 bis 150 µm. Langanhaltend und wirtschaftlich kommt diese Form des Korrosionsschutzes bei der Verwendung von Stahl als Fassadenbekleidung vorwiegend zum Einsatz. Noch verbessert wird die Wirkung durch eine zusätzliche Beschichtung, die in verschiedenen Farben möglich ist. Beim sogenannten Duplex-System wird über der Verzinkung eine ein- bis mehrlagige Beschichtung aufgebracht, die den Zinküberzug zusätzlich vor Außeneinflüssen schützt.

 

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